Satzung

Stand: 06. Oktober 2008

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen „Summorum Pontificum Freiburg“.

(2) Der Sitz des Vereins ist in Freiburg i. Br.

(3) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

(4) Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

§ 2 Zweck, Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein ist ein Zusammenschluss von Gläubigen, die der Feier der heiligen Messe in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus der katholischen Kirche und der Sakramente in der alten lateinischen Liturgie verbunden sind. Dazu gehören auch die Prägung von Gebet, Glaubensvermittlung, Kirchenmusik und sakraler Kunst.

(2) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die steuerbegünstigten Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(3) Der Satzungszweck wird insbesondere erreicht durch

  • die Anregung, Unterstützung und Koordinierung von Tätigkeiten, die der regelmäßigen Feier der Messe nach dem Missale von 1962 innerhalb der katholischen Kirche dienen, entsprechend dem Motu proprio „Summorum Pontificum“ von Benedikt XVI.,

  • die Zusammenarbeit mit allen Priestern, die der außerordentlichen Form des römischen Ritus verbunden sind und allen geistlichen Gemeinschaften, welche die liturgischen Bücher von 1962 verwenden,

  • die Zusammenarbeit mit anderen Vereinigungen, die sich für die außerordentliche Form des römischen Ritus einsetzen.

§ 3 Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft gliedert sich in Fördermitgliedschaft und ordentliche Mitgliedschaft.

(2) Mitglieder können nur volljährige natürliche Personen sein, wie auch juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts.

(3) Die Fördermitgliedschaft wird begründet durch schriftliche Beitrittserklärung unter Nennung des selbstgewählten Jahresbeitrags vorbehaltlich einer entgegenstehenden Entscheidung des Vorstands, die innerhalb eines Monats nach Zugang der Beitrittserklärung schriftlich mitgeteilt werden muss.

(4) Fördernde Mitglieder können nach ihrem Beitritt einen schriftlichen Antrag auf ordentliche Mitgliedschaft stellen.

(5) Über den Antrag auf ordentliche Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand. Die Ablehnung des Antrags muss nicht begründet werden. Sie ist dem Antragsteller schriftlich mitzuteilen. Gegen die Ablehnung eines Aufnahmeantrags kann der Antragsteller innerhalb eines Monats ab Zugang der Mitteilung schriftlich Berufung an die Hauptversammlung einlegen.

(6) Ordentliche Mitglieder können durch schriftliche Mitteilung an den Vorstand den Status eines Fördermitglieds erhalten.

(7) Die Mitgliedschaft endet

  • mit dem Tod (natürliche Person) oder der Auflösung (juristische Person) des Mitgliedes,

  • durch Austritt,

  • durch Ausschluss aus dem Verein.

Der Austritt muss schriftlich gegenüber mindestens einem Vorstandsmitglied erklärt werden. Er ist nur unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Kalenderjahres möglich.

Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in schwerwiegender Weise gegen die Interessen des Vereins verstoßen hat. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Das betroffene Mitglied hat das Recht, gegen den Beschluss des Vorstandes, die Mitgliederversammlung anzurufen, die dann endgültig entscheidet.

Bei Beendigung der Mitgliedschaft besteht kein Anspruch auf einen Anteil am Vereinsvermögen.

§ 4 Finanzierung

(1) Der Verein wird finanziert durch Mitgliedsbeiträge der Fördermitglieder und durch Spenden.

(2) Die ordentlichen Mitglieder sind nicht zu finanziellen Beiträgen verpflichtet.

§ 5 Haftung

Für Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschließlich das Vereinsvermögen.

§ 6 Organe

Organe des Vereins sind:

  • der Vorstand,

  • die Mitgliederversammlung.

§ 7 Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus drei Personen, dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und dem Schatzmeister.

(2) Der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende bilden den Vorstand im Sinne von § 26 BGB (Vertretungsvorstand). Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorsitzenden oder durch den stellvertretenden Vorsitzenden vertreten. Jeder von ihnen ist alleinvertretungsberechtigt.

(3) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Bis zu einer Neuwahl bleibt der Vorstand im Amt. Scheidet ein Mitglied während der Amtszeit aus, kann der Gesamtvorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen wählen.

§ 8 Mitgliederversammlung

(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich im ersten Quartal eines jeden Jahres statt.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert.

(2) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden oder dem stellvertretenden Vorsitzenden schriftlich unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Der Fristlauf beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag.

(3) Die ordentliche Mitgliederversammlung beschließt über:

  1. den Jahresbericht

  2. den Rechnungsbericht des Schatzmeisters

  3. die Entlastung des Vorstandes

  4. die Neuwahl des Vorstandes.

(4) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstandsvorsitzenden, bei dessen Verhinderung von dem stellvertretenden Vorsitzenden geleitet. Ist weder der Vorsitzende noch der stellvertretende Vorsitzende anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter.

(5) Der Protokollführer wird vom Versammlungsleiter bestimmt.

(6) Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

Stimmberechtigt in der Mitgliederversammlung sind nur die ordentlichen Mitglieder. Der Versammlungsleiter kann Fördermitgliedern Rederecht gewähren.

(7) Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.

Für Satzungsänderungen oder für die Auflösung des Vereins ist eine 3/4 Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen

(8) Das Versammlungsprotokoll ist von dem Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen.

(9) Auch ohne Mitgliederversammlung ist ein Beschluss gültig, wenn alle Mitglieder ihre Zustimmung zu dem Beschluss schriftlich erklären.

§ 9 Auflösung des Vereins

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der in Ziff.8.7. geregelten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und die stellvertretenden Vorsitzenden gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die vorstehenden Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

(2) Im Falle der Auflösung oder bei Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vereinsvermögen an die Erzdiözese Freiburg, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§ 10 Eintragung in das Vereinsregister

Mit Eintragung in das Vereinsregister führt der Verein den Namen „Summorum Pontificum Freiburg e.V.“

Freiburg im Breisgau, den 06. Oktober 2008