Ministranten

Schon bald nach der ersten Feier der tridentinischen Messe in der Adelhauser Kirche, am 6. Januar 2008, bildete sich eine Gruppe aus derzeit acht Ministranten. Diese versehen seither regelmäßig den Dienst am Altar und leisten dadurch ihren besonderen Beitrag zur Ehre Gottes und der würdigen und feierlichen Darbringung des heiligen Messopfers.

Auf dieser Seite sollen in Zukunft Informationen über das Ministrieren in der Alten Messe und das Ministrieren im außerordentlichen Ritus in Freiburg bereitgestellt werden.

Damit wir die Feierlichkeit der Heiligen Messen auch in Zukunft sicherstellen und noch weiter ausbauen können sind weitere Ministranten stets willkommen.

Wer Interesse hat und gerne das Ministrieren in der Heiligen Messe nach dem Missale Romanum von 1962 erlernen möchte oder dies bereits kann, ist herzlich eingeladen. Keine Angst, besondere Vorkenntnisse in Latein sind nicht erforderlich. Einfach vor Ort in der Sakristei melden oder eine eMail an uns schreiben. Wir freuen uns auf euch!

ministranten [at] summorum-pontificum-freiburg.de

Ministranten
Papst Benedikt XVI.

Ministrant sein - Was heisst das?

In seinem Ministrantenbuch aus dem Jahre 1950 beantwortet P. Hariolf Ettensperger, Benediktiner und damals Jugendpater der Erzabtei Beuron, diese Frage folgendermaßen:

"Ministrant sein heißt Diener sein. Das scheint nun zwar eben kein hoher Titel. Und doch: die höchsten Beamten des Staates tragen keinen höheren als diesen. Denn Minister - so heißen sie ja - bedeutet genau soviel wie Ministrant, nämlich Diener. Beim Dienen kommt es eben darauf an, wie hoch der Herr ist, dem man dient, und wie wichtig, der Dienst, den man versieht. Der Minister dient dem höchsten Herrn dieser Welt, dem König, dem Staat. [...] Und weil sein Herr und sein Dienst so hoch sind, darum ist auch der Minister selbst gar hochgestellt und hochgeachtet.
Ein Ministrant ist kein hoher Herr in Frack und Zylinder. Er ist ein Junge. Aber sein Herr ist höher als alle Herren dieser Welt. Es ist Christus, der König über Himmel und Erde. [...] Ihm dienen heißt selbst König zu sein. Und das Reich, in dem der Ministrant Dienste tut ist über alle Staaten und Reiche dieser Erde. Es ist das Gottesreich, das Himmel und Erde und alle Sterne umspannt. Das einzige Reich, das nie vergeht und keine Grenzen kennt. Der Dienst aber, den der Ministrant verrichten darf, ist ein Dienst am größten und gewaltigsten Werk, das im Himmel und auf Erden zur Ehre des unsterblichen Gottes und zum Wohl und Heil der ganzen Welt getan werden kann: am heiligen Opfer Jesu Christi. Einem solchen Herrn, in einem solchen Reich, an einem solchen Werk, darf der Ministrant so heiligen Dienst tun. Darum ist er obwohl ein Bub, groß und hochgestellt vor Gott und seiner heiligen Kirche. Ja ich sage dir, die Engel des Himmels staunen und neigen sich vor ihm, wenn er auszieht zum heiligen Opferdienst."

Quelle:
Ettensperger, Hariolf: Das Ministrantenbuch: Ein Handbüchlein für den heiligen Dienst im Anschluß an die Schott-Messbücher (7., verb. Aufl). Freiburg im Breisgau: Herder (1950); Seite 1f.